Freitag, 20. März 2009
20. März 09
Mathias Richling übernimmt die ARD-Satireabteilung. Ein unglaublich hysterischer, flacher Scheiß. Mögen andere reden.
Ungezuckert und eindeutig überkalauert: Mathias Richling und sein neues politisches Kabarett in der ARD. Matador Richling und seine Gäste mühten sich mit lachproletarischer Kraft um politisches Kabarett. Rasch wechselten im neuen "Satire Gipfel“ die erwartbaren, zu laut und zu krachend vorgetragenen Provokationen, Sketches of Pain, die davon lebten, auch wirklich nichts aussparen zu wollen. Die Post-"Scheibenwischer"-Combo war politisch so inkorrekt, dass es schon wieder extrem politisch korrekt war.
(Süddeutsche Zeitung)
Ist «sich wacker schlagen» eine Kategorie, in der man glänzen möchte am Premiereabend einer Satire-Sendung, die zwar nicht namentlich, wohl aber vom Anspruch her an alte «Scheibenwischer»-Hoch-Zeiten anknüpfen soll?
(Netzeitung)
Im deutschen Kabarett mal gut durchzulüften, ist sicher keine schlechte Idee; doch ob es gleich in Hyperventilation ausarten muss? Statt des avisierten Gipfelsturms kraxelte man durch kabarettistisches Mittelgebirge.
(FAZ)
"Satire Gipfel" – wie war's denn nun? Die Wahrheit, sagt man, liegt auf dem Platz. Und die Wahrheit ist: Da lag nicht viel. Die Revolution hat nicht stattgefunden. Kein Grund zur Beunruhigung. Zur Freude auch nicht.
(Tagesspiegel)
Beim jungen Publikum gelang es dem «Satire Gipfel» trotz Neuausrichtung nicht, neue Zuschauer zu generieren: Richling & Co. kamen hier nicht über 410.000 junge Zuschauer und schwache 5,7 Prozent Marktanteil hinaus.
(Quotenmeter)
Der "Satire Gipfel" wird es schwer haben. Das ZDF hat mit "Neues aus der Anstalt" eine Kabarettsendung, die sowohl Kritiker als auch Zuschauer überzeugt. Richling muss nun zeigen, ob sein Konzept ähnliches Niveau erreicht. Gestern gelang dies nicht.
(Medien Mittweida)
Wenig erfreulich war die Zuschauerentwicklung innerhalb der Sendung. Sahen anfangs noch über 2,5 Millionen Zuschauer zu, schalteten nach und nach aber Zuschauer ab, so dass die Reichweite zum Ende unter zwei Millionen lag.
(DWDL)
Worum es geht: www.daserste.de/satiregipfel/